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Deckenfresko

 Deckenfresko

 Das Deckenfresko „Stufen des Lebens“, auch  „Totentanz und Auferstehung“, wurde 1934 vom Weimarer Maler Jürgen Wegener geschaffen und hat ein Ausmaß von 12 m x 3,50 m. In diesem Deckenfeld war vorher eine Engelsgruppe abgebildet.
Wegeners Konzeption sah noch drei weitere Bilder vor, die den gesamten Deckenbereich von der Orgel bis zum Altarraum ausfüllen sollten. Warum sie so nicht ausgeführt wurden, ist unbekannt.

Das Deckenfresko zeigt in sechs Stufen den Menschen in allen Lebenslagen, Ständen und Alter in sinnbildlicher und in z.T. den Nationalsozialismus verherrlichender Weise. Dies ist trotz 1949 erfolgter partieller Übermalung an einem auf einem Schlachtfeld stehenden Reichswehrsoldat und einem SA-Mann sowie einem BDM-Mädchen und einem Hitlerjunge noch auszumachen.

Dieses Deckenfresko ist sehr farbenkräftig gemalt worden. Zwar stört es die barocke Innenfassung. Andererseits hat es aber doch einen gewissen denkmalpflegerischen und gesellschaftlichen Wert, weil es trotz der Übermalung als eine kunstvoll ausgeführte Malerei  hilft, nicht zu vergessen, was für ein unseliger Geist in unserer jüngeren Geschichte, in der Entstehungszeit dieses Bildes überall in Deutschhland herrschte.